Man glaubt die Romands zu kennen. Bei sozialpolitischen Vorlagen nehmen sie am Abstimmungssonntag regelmässig die Rolle der Verlierer ein. Während sich die Deutschschweizer in der Regel für weniger staatliche Eingriffe aussprechen, gelten die Westschweizer als etatistisch. Ein Beispiel aus jüngerer Zeit: Wäre es in den letzten Jahren nach den Romands gegangen, so hätten wir heute in der Schweiz die Einheitskrankenkasse. Die Romandie sprach sich bei Urnengängen für die Einheitskasse aus, während die deutschschweizerischen Kantone die Initiative ablehnten.

 Lesen Sie den ganzen Artikel als PDF.