Frau Stuhlmann, allenthalben beklagen sich Verbände über mangelnden Nachwuchs. Ist die Vorstandstätigkeit ein Auslaufmodell?
Karin Stuhlmann: Nein, es ist kein Auslaufmodell. Es gibt immer noch Menschen, die das gerne machen. Die es schätzen, mit anderen Menschen gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Zudem darf es kein Auslaufmodell sein. Das können wir uns als Gesellschaft gar nicht leisten.

Gibt es Alternativen?
Ja, zum Beispiel den gezielten Einsatz von Netzwerken und sozialen Medien. Auch braucht es nicht in jedem Unterverband einen Vorstand und einen Revisor. Eine Vereinsstruktur ist nicht immer sinnvoll. Wo es eine Rechtskörperschaft braucht, um gegenüber den Behörden aufzutreten, kann man das über Dachverbände machen. Fachzirkel hingegen lassen sich ganz einfach über Social Media in Netzwerkform organisieren.

Lesen Sie den ganzen Artikel als PDF (rechte Spalte unter «Download»).