Conny Schwiete, warum wurden Sie Dentalhygienikerin?
Viele, die mich als Kind kannten, können das kaum glauben. Denn ich war eine Angstpatientin, ich hatte Horror vor dem Zahnarztbesuch. Eigentlich wollte ich ja Kinderkrankenschwester werden. In einem Praktikum im Spital merkte ich aber, dass das nichts für mich ist. In der Berufsberatung riet man mir zu einer Schnupperlehre als Dentalassistentin. Diese absolvierte ich in einer Zahnarztpraxis, in der auch eine DH arbeitete, bei der ich ebenfalls reingeschnuppert habe – von da an war mir klar: Das ist es. 1993 habe ich die DH-Ausbildung in Bern abgeschlossen, danach war ich in verschiedenen Praxen tätig. 2003 machte ich einen Abstecher in die Industrie und war während sieben Jahren für eine internationale Dentalfirma tätig. Mittlerweile arbeite ich aber unter anderem wieder als DH in einer Zahnarztpraxis im Kanton Solothurn. Heute kann ich sagen: Zähne sind mein Leben. Ich bin eine Vollblut-DH. Es ist nicht nur mein Beruf, sondern auch eine Berufung.

Lesen Sie das ganze Interview als PDF (rechte Spalte unter «Download»).