Andreas Stutz, welche Bedeutung hat Neubau des UZB für den Forschungs- und Industriestandort Basel?
Für die Region Basel ist es wichtig, dass die Zahnmedizin auf universitärem Niveau eine nachhaltige Zukunft hat. Mit dem Neubau ist dieses Ziel längerfristig gesichert. Eine Besonderheit ist die Zusammenlegung der universitären und der sozialen Zahnmedizin in einem Gebäude. Das ist in der Schweiz einzigartig.

Was wird sich für die Patienten ändern?
Die Qualität der zahnmedizinischen Dienstleistungen, die wir den Patienten bieten können, wird sich verbessern. Denn das neue Zentrum wird eine hochmoderne Infrastruktur aufweisen. Die jetzigen drei Kliniken sind diesbezüglich nicht mehr auf dem neusten Stand. Ausserdem werden die Patienten neu Zugang zu universitären zahnmedizinischen Behandlungen erhalten.

Und inwiefern werden Forscher und Studenten vom neuen Zentrum profitieren?
Für die Forscher bedeutet der Neubau einen Quantensprung. Sie werden in einer topmodernen Klinik arbeiten. Die Mitarbeiter kommen in Genuss von modernen Arbeitsplätzen.

Bereits Anfang Jahr wurden die drei Kliniken organisatorisch zum UZB zusammengefasst. Sind Sie zufrieden mit dem Stand der Dinge?
Ja, das erste Jahr ist gut gelaufen. So eine grosse Fusion ist ja nie ganz einfach. Dennoch konnten wir ohne Unterbruch weiterarbeiten, das heisst, die Patienten haben die Umstellung nicht bemerkt. Zurzeit bereiten wir bereits den Bezug des gemeinsamen Gebäudes vor. Wir sind sehr froh, dass es bis dahin noch zweieinhalb Jahre dauert. Die konkrete Zusammenarbeit der drei Kliniken zu planen ist sehr aufwändig.

Von links: Raymond Cron, Verwaltungsratspräsident UZB; Andreas Stutz, CEO UZB; Thomas Stegmaier, Stv. Geschäftsführer Rapp AG; Urs Birchmeier, Partner BUR Architekten AG; Lukas Engelberger, Vorsteher Gesundheits-Departement Basel-Stadt; Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel; Hans-Peter Wessels, Vorsteher Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt.