Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Der Dienstleistung und der Effizienz. Auch der Beruf des Zahnmediziners bleibt davon nicht verschont. Dabei wird es für uns immer schwieriger, genau das zu sein, was auch im Namen unseres Berufes steckt: Ein Mediziner. Ein Arzt. Der Zahnarzt droht immer mehr zum Dienstleister und Vertragspartner zu verkommen. Die geduldige Arbeit als Vertrauensperson gerät dabei zur Nebensache. Sie MUSS fast zur Nebensache werden, um in einem kompetitiven Umfeld bestehen zu können.

Die SSO entschied sich daher in diesem Jahr, den Arzt im Zahnarzt in den Fokus ihres Jahreskongresses zu rücken. Der Präsident der SSO, Dr. Beat Wäckerle, lobte den Zustand der Schweizer Mundgesundheit als Erfolgsmodell und sprach sich für die Selbstverantwortung des Patienten aus. Ein zentralistischer Ansatz führe vor allem zu einem Abbau der Prophylaxe und zu hohem administrativem Aufwand. Der Präsident der wissenschaftlichen Kongresskommission, Prof. Dr. Christian Besimo, bezeichnete in seiner Begrüssung die gegenwärtige Situation als grosse Herausforderung. Die Fortbildungen seien durch "Extreme" geprägt und hochspezialisiert. Dabei sei zu befürchten, dass die Kollegen "das Ganze" in der Behandlung aus dem Blick verlieren. Daher sei das das diesjährige Thema auch als Erinnerung zu verstehen: Zahnmedizin als integrativer Teil der Humanmedizin.

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