Fusobakterien im Mund sollen in die Entwicklung von Parodontitis involviert sein und schaden dem Körper möglicherweise noch auf andere Weise. Schon vor einigen Jahren hatten Forscher Fusobacterium nucleatum in Darmkrebszellen nachgewiesen, was in Studien mit Darmkrebspatienten auf der ganzen Welt bestätigt worden war. Je mehr Fusobakterien, desto weniger Abwehrzellen fanden sich im Tumor, desto fortgeschrittener war der Krebs und desto schlechter die Prognose. Seitdem rätseln die Forscher: Siedeln sich die Bakterien nur gerne im nekrotisierenden Zentrum des Darmkrebses an, weil die Wachstumsbedingungen dort so gut sind, oder spielen sie gar eine Rolle bei der Entstehung des Krebses, ähnlich wie Helicobacter bei Magenkrebs?

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