Zwei Prämissen durchziehen den Bericht der Expertengruppe von der ersten bis zur letzten Seite, auf zwei Behauptungen gründen die drastischen Massnahmen, welche für das Gesundheitssystem verlangt werden – und beide sind falsch. Erstens problematisieren die Experten die Tatsache, dass das jährliche Kostenwachstum im schweizerischen Gesundheitswesen grösser ist als das Wirtschaftswachstum. Nun ist aber das Gesundheitswesen ein Teil der Wirtschaft; so haben die Gesundheitsökonomen Pius Gyger und Fridolin Marty in einer aufsehenerregenden Kolumne in der Neuen Zürcher Zeitung (Ausgabe vom 5.5.2017) dargelegt, dass ein steigender Anteil der Gesundheitsleistungen am Bruttoinlandprodukt aus Sicht der Finanzierbarkeit nicht besorgniserregend ist. Sofern die zusätzlichenGesundheitsausgaben der Bevölkerung zugutekommen, sind sie sogar zu befürworten.

Lesen Sie den ganzen Artikel als PDF (rechte Spalte unter «Download»).