Das Schweizer Gesundheitswesen soll digital werden. Der wichtigste Pfeiler der «Strategie E-Health Schweiz 2.0» von Bund und Kantonen ist das elektronische Patientendossier (EPD): Eine Sammlung von persönlichen medizinischen Dokumenten, gespeichert auf einem Server in der Schweiz. Sowohl der Patient als auch Ärzte und Gesundheitsfachpersonen wie beispielsweise Chiropraktoren oder Physiotherapeuten sollen jederzeit auf das Dossier Zugriff haben.

Die Zahnmediziner sind wie alle ambulanten Ärzte vorerst nicht zur Teilnahme am EPD verpflichtet. Die SSO steht dem EPD grundsätzlich positiv gegenüber, sie verfolgt die Entwicklung genau und bringt sich zum Teil auch aktiv ein, beispielsweise in der IPAG (interprofessionelle Arbeitsgruppe der Gesundheitsberufe). Christoph Senn, Departementsleiter Gesundheit und Soziales im Zentralvorstand der SSO sagt: «Wir sehen langfristig die Chancen und den Nutzen des EPD, sehen aber auch die vielfältigen momentanen Probleme, die es sehr schwierig machen, eine Prognose abzugeben, wann ein EPD flächendeckend etabliert sein wird.»

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