Die Kariesprophylaxe bei Schweizer Schulkindern ist eine Erfolgsgeschichte: Seit der Einführung der Schulzahnpflege in den 1960er-Jahren ist Karies bei Kindern um 90 Prozent zurückgegangen. Somit ist die Schulzahnpflege ein Paradebeispiel für funktionierende Prävention: Mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand konnten die sehr viel höheren Kosten für Zahnbehandlungen vermieden werden, und die Gesundheit der Bevölkerung verbesserte sich.

So sollte Prävention in der Gesundheitsversorgung funktionieren, denkt man sich. Doch leider ist es nicht immer so einfach. Ist eine Präventionsmassnahme gelungen, wenn sie gleich viel oder sogar mehr kostet, als letztlich eingespart wird? Oder – und das ist heute bei den meisten Präventionsmassnahmen der Fall – wenn durch die Prävention zwar Krankheiten oder Unfälle vermieden werden, dadurch aber die durchschnittliche Lebenserwartung steigt und so zusätzlich Kosten für die Alterspflege entstehen?

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