Samira ist ein aufgewecktes, fröhliches Mädchen. Mit Kreide malt die Achtjährige fantasievolle Formen auf den Boden vor der Lehmhütte, die sie mit ihrer Familie im Dorf Gambaga im Norden von Ghana bewohnt. Daneben zertrümmert ihre Mutter mit einem Stock die Schalen von getrockneten Sheanüssen. Sheabutter bildet eine der Lebensgrundlagen für die Familie. Ein freches Huhn möchte sich an den geöffneten Nüssen bedienen, doch die Mutter verscheucht das Tier energisch. Samira springt auf und rennt dem gackernden Huhn lachend hinterher. Noch vor drei Tagen wäre diese Szene undenkbar gewesen. 

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