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Zuckerwatte

  • 06.06.2016
  • Zuckerwolke am Stab

    Klebrig und zuckersüss – die Zuckerwatte ist der Inbegriff einer zahnschädigenden Süssigkeit. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Zahnarzt die entsprechende Maschine erstmals patentieren liess?

    Rezepte für Zuckerwatte-ähnliche Süssigkeiten gab es zwar schon im 16. und
    17. Jahrhundert. Aber erst mit der Erfindung der entsprechenden Maschine  konnte die Zuckerwatte ihren Siegeszug um die ganze Welt antreten. Der US-amerikanische Zahnarzt William J. Morrison entwickelte gemeinsam mit einem Konditor im Jahr 1897 die Zuckerwattemaschine, wie man sie auch heute noch kennt. Sie besteht aus einer runden Edelstahlwanne mit einem Kolben in der Mitte. Dort füllt man normalen Kristallzucker ein. Heizspiralen erhitzen den Zucker, bis er flüssig ist. Wenn der Kolben sich dreht, wird der flüssige Zucker durch winzige Löcher im Kolben an die Aussenwand der Wanne geschleudert. Er erkaltet in Form von Fäden, so fein, dass sie buchstäblich auf der Zunge vergehen. Diese müssen jetzt nur noch auf ein Holzstäbchen aufgewickelt werden. Ein einziger Löffel Zucker reicht übrigens für einen grossen Wattebausch.


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